13 Gründe, das Auto einmal stehen zu lassen

Der Aktionstag „Autofreier Tag“, der jährlich am 22. September stattfindet, soll ein Zeichen setzen, um eine Trendwende im Verkehr einzuleiten. Umweltbewusst zu leben heißt nicht, dass man auf sämtliche Annehmlichkeiten verzichten muss.

Durch einen „grünen“ Lebensstil kann man oftmals sogar Kosten einsparen und das Leben aus einer neuen Perspektive betrachten.

Beim Radfahren und Zufußgehen …

  • … bringt man seinen Kreislauf in Schwung.

  • … tankt man jede Menge frische Luft. Der Körper bekommt quasi eine Sauerstoffdusche und alle Zellen werden wieder mit Energie versorgt. Zudem kann man so nach der Arbeit auch seinen Kopf „auslüften“. Wenn man dann zu Hause angekommen ist, hat man den Stress, die Sorgen und den Ärger des Tages hinter sich gelassen und kann sich einen schönen Abend machen.

  • … kommt man wieder mit seiner Umgebung in Kontakt. Ob im Auto oder vor dem Computer – oft lebt man in einer Art Blase und schirmt sich von vielem ab, was in seinem Umfeld passiert. Man nimmt weder seine Mitmenschen wahr, noch andere Faktoren wie die Temperatur oder das Wetter.

  • … ist man automatisch in Bewegung und erspart sich den teuren Besuch im Fitnessstudio oder kann es sich erlauben, eine Extraportion Nachtisch zu bestellen.

getting some fresh air on the bike

Mit dem Rad …

  • … ist man oftmals schneller als mit dem Auto. In vielen Städten gibt es tolle Radwege, die es ermöglichen, an den im Stau stehenden Autos einfach vorbeizufahren.

  • … erspart man sich jede Menge Ärger und verhindert damit vielleicht sogar ein Magengeschwür. Wie oft ärgert man sich über verlorene Zeit im Stau oder über Autofahrer, die zu knapp auffahren, zu langsam unterwegs sind oder wieder einmal nicht bemerken, dass die Ampel schon längst auf Grün gesprungen ist? All das passiert einem Radfahrer nicht, denn in manchen Ländern ist es erlaubt, sobald drei Autos in einer Schlange stehen, rechts an ihnen vorbeizuradeln.

radfahren ist schnell als autofahren
2 räder sind schneller als 4
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Wer zu Fuß geht, …

  • … beugt Osteoporose vor, denn der Druck, der bei dieser Art der Bewegung auf die Knochen ausgeübt wird, stärkt die Knochen.

Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, …

  • … ist meist pünktlich, weil diese nach einem fixen Zeitplan fahren.

  • … erspart sich nicht nur den Ärger über andere Autofahrer, sondern auch über Radfahrer.

  • … hat ausreichend Zeit, um während der Fahrt ein gutes Buch zu lesen.

  • … kann sich auch einmal eine Auszeit nehmen und einfach aus dem Fenster schauen und seine Gedanken wandern lassen.

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no car time to sleep in the train
  • … hat die Möglichkeit, sich auf dem Weg in die Arbeit noch eine Extraportion Schlaf zu gönnen oder den Heimweg für einen Power-Nap zu nutzen und so bestens erholt zu Hause anzukommen.

  • … kann im Zug, im Bus oder in der Straßenbahn nette Bekanntschaften machen und interessante Gespräche führen – dazu muss man aber den Blick vom Smartphone heben.

Hat dich einer dieser Gründe überzeugt? Dann versuch doch gleich heute, auf dein Auto zu verzichten.

Wie in allen neuen Situationen gilt dabei: Nicht gleich aufgeben! Wir brauchen oft einige Zeit, bis wir uns an etwas Neues gewöhnt haben, selbst wenn es uns guttut.

 

Welche Gründe aus ökologischer Sicht dafür sprechen, das Auto stehen zu lassen, findest du hier.