Heute ist Tag des Meeres!

Leider schwimmen im Meer längst nicht nur Meeresbewohner.

Erst kürzlich sollte der Weltumwelttag auf den Zustand unseres Planeten aufmerksam machen. Rechtzeitig zum Beginn der Sommer- und Urlaubssaison feiern wir heute den Tag des Meeres. Leider macht aber die Umweltverschmutzung auch vor den tiefsten Regionen der Erde nicht Halt. 

Unendliche Tiefen

Hast du gewusst, dass 71% der Erdoberfläche mit Meeren bedeckt ist? Der Marianengraben, eine Tiefseerinne im westlichen Pazifischen Ozean, ist mit einer Maximaltiefe von etwa 11.000 Metern die tiefste Stelle des Meeres. Dorthin dringt auch kein Licht mehr, anders als in den oberflächennahen Bereichen der Ozeane.

Insgesamt leben in den unendlichen Wassermassen der Weltmeere ca. 1,7 Millionen Tier- und Pflanzenarten und immer noch werden neue entdeckt.

Unheimliche Entdeckungen

Die Tiefsee kann ein unheimlicher Ort sein. Noch unheimlicher als die mystische Unterwasserlandschaft sind die Entdeckungen die derzeit dort gemacht werden: Kunststoffrückstände wurden in den eisigen, dunklen Tiefen von ca. 10.000 Metern gefunden. Mehr dazu hier. Auch im ewigen Eis kamen die Mikroplastikteile schon zum Vorschein.  

Diese Form der Umweltverschmutzung bleibt für uns weitgehend unsichtbar – daher fühlen sich nur wenige davon betroffen. Doch immer öfter offenbart sich das Ausmaß der Umweltverschmutzung im Hinblick auf die Meere: 2012 starb ein Pottwal an Vergiftung – in seinem Bauch wurden 17 kg Plastik gefunden.

Was wir tun können

Den Plastikkonsum zu vermeiden ist die beste Strategie, um die Umwelt nachhaltig zu schützen. Doch Kunststoff ist in unserer Welt so stark verankert, dass es fast unmöglich scheint, bewusst darauf zu verzichten. Den Plastikkonsum auf ein Minimum zu reduzieren ist daher ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. Sortengerechtes Mülltrennen, damit der Kunststoff nicht in der Umwelt landet und wiederverwertet werden kann, sollte mittlerweile für uns alle eine Selbstverständlichkeit sein – ist es aber leider nicht. Nur ca. 9% des Kunststoffs wird recycelt, 12% werden verbrannt.   

Müll sammeln

Achtlos weggeworfenen Müll zu sammeln und zu entsorgen ist eine weitere Möglichkeit, um einer weiteren Verschmutzung der Meere entgegenzuwirken. Wie etwa bei den Greenfinity Days, an denen freiwillige Helfer zusammenkommen und einen Tag lang deren direktes Lebensumfeld vom Müll befreien.

 

Hier findest du weitere Infos zum Zustand unserer Umwelt und Tipps, wie auch du aktiv werden kannst!