Ökologisches Wiederherstellungsprojekt Greenfinity Forest zur Stärkung der Artenvielfalt in Brasilien
Ein Aufforstungsprojekt im Araguaia Biodiversity Corridor zum Schutz des Klimas und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Bevölkerung
Die Abholzung des Amazonas-Regenwaldes hat erschreckende Ausmaße angenommen: Seit dem Jahr 2001 entfallen etwa 42 % der weltweiten Abholzung der Regenwälder auf Brasilien. Damit schwinden auch unsere CO2-Speicher, was die globale Erwärmung vorantreibt. Zusammen mit der Black Jaguar Foundation arbeitet die Greenfinity Foundation an einem Aufforstungsprojekt in Brasilien, das helfen soll, einen Teil des CO2-Ausstoßs zu kompensieren.
Regenwälder – die „grüne Lunge“ der Erde droht zur „Raucherlunge“ zu werden
Wälder haben nicht nur eine große Bedeutung für die Natur und unsere Umwelt, sondern auch für den Erhalt des Klimas. Bäume können Kohlendioxid binden und gelten deshalb als wichtige CO2-Speicher und Sauerstofferzeuger. Vor allem Regenwälder übernehmen eine wichtige Funktion für das Klima: Zählt man alle Regenwälder der Welt zusammen, sind sie für 40 Prozent des Sauerstoffs in der Luft verantwortlich.

Entwaldung im Amazonas-Regenwald
Der Amazonas-Regenwald verarbeitet jährlich über zwei Milliarden Tonnen CO2 und wirkt somit dem Fortschreiten des Klimawandels entgegen. In den Medien wird aktuell immer wieder über die Amazonasregion berichtet, allerdings nicht im positiven Sinne: Massive Waldbrände verringern derzeit den Bestand der Bäume. Große Flächen des Regenwaldes werden jedoch auch gezielt gerodet, um sie landwirtschaftlich nutzen zu können. Dadurch wird gespeichertes CO2 in die Atmosphäre freigesetzt und es kann weniger Sauerstoff erzeugt werden.

Eine zerstörerische Kettenreaktion
Nichtsdestotrotz werden jährlich etwa 60.000 Quadratkilometer der tropischen Regenwälder zerstört und für den Anbau von landwirtschaftlichen Erzeugnissen genutzt. Die schwerwiegenden Folgen, die mit der Abholzung einhergehen, werden dabei oft vergessen. Die riesigen abgeholzten Flächen werden sehr schnell unfruchtbar, da Monokultur betrieben wird und Pestizide das Ökosystem zerstören.
Außerdem sterben jeden Tag über 100 Tierarten aus, denn in den tropischen Regenwäldern sind weit mehr als die Hälfte aller Tier- und Pflanzenarten beheimatet. Es leiden aber nicht nur Pflanzen, Tiere und Menschen vor Ort – denn wenn der Klimawandel weiter voranschreitet, sind wir alle betroffen!
Aufforstungsprojekt zum Schutz des Klimas
Aus diesem Grund engagiert sich die Greenfinity Foundation in Zusammenarbeit mit der Black Jaguar Foundation für das Aufforstungsprojekt Greenfinity Forest. Das Projekt ist Teil der Aufforstung des Araguaia Biodiversity Corridors, einem der größten Aufforstungsvorhaben der Welt, das von der Black Jaguar Foundation umgesetzt wird. Der Araguaia Biodiversity Corridor ist ein 2.600 Kilometer langes und 40 Kilometer breites Gebiet entlang des Araguaia-Flusses, das zwei der weltweit lebenswichtigsten Ökosysteme verbindet: den Amazonas-Regenwald und die Cerrado-Savanne. In den letzten Jahrzehnten wurde das Gebiet fast vollständig gerodet.
Das Überleben der lokalen Bevölkerung sichern
Neben den bereits angesprochenen Folgen haben vor allem lokale Bauern mit massiven Problemen zu kämpfen, die durch die Rodung entstanden sind. Ihre Böden werden immer unfruchtbarer, denn das Wasser kann in den Böden nicht mehr gespeichert werden. Somit muss die gesamte Ernte bewässert werden und aufgrund der Monokultur gibt es keine natürliche Schädlingsbekämpfung. Nur wenn ein gesundes Ökosystem aufgebaut wird, können Teile der Region auch wieder genutzt werden. Deswegen wird im Zuge des Aufforstungsprojekts viel Wert auf die Zusammenarbeit mit lokalen Bauern gelegt. Sie unterstützen das Entstehen von Baumzüchtungsstationen sowie die Aufforstung selbst.
Um Saatgut für das Projekt bereitzustellen, wurde das Araguaia-Saatgutnetzwerk geschaffen. Das Netzwerk bietet nicht nur einen großen Nutzen für das Wiederaufforstungsprojekt, sondern hat auch die Lebensbedingungen der Menschen in den Gemeinden der Region Araguaia stark verbessert. Das Projektteam unseres Partners Black Jaguar Foundation hat vor Ort Schulungen durchgeführt und interessierte Bewohner der Gemeinden zu Saatgut-Experten ausgebildet. Hierfür besuchten sie die einzelnen Gemeinden und boten Schulungen und technische Ausrüstung an, um Anreize für die Teilnahme an der Wiederaufforstung der Region zu schaffen.



Bewusstsein schaffen für den Wert der Natur
Durch das Engagement der Greenfinity Foundation und durch die intensive Zusammenarbeit mit der Bevölkerung kann ein Bewusstsein für den Nutzen der Wälder für Menschen, Tiere und Pflanzen geschaffen werden.
Ein gesunder Regenwald für eine positive globale CO2-Bilanz
Ziel des Projekts ist es, das ökologische Gleichgewicht in der Region wiederherzustellen und somit einen fruchtbaren Lebensraum zu schaffen. Die Aufforstung soll jedoch auch einen Beitrag für ein weltweit intaktes Ökosystem leisten, denn ein gesunder Regenwald sorgt für eine ausgeglichene globale CO2-Bilanz und hindert den Klimawandel daran, weiter fortzuschreiten.
Ein Aufforstungsprojekt zu unterstützen, ist außerdem eine hervorragende Möglichkeit, den eigenen CO2-Ausstoß zu kompensieren. Unsere heutige Lebensweise bringt leider sehr hohe CO2-Verbrauchswerte mit sich: Im Jahr 2016 betrug der CO2-Ausstoß in Österreich 7,19 Tonnen pro Kopf, in Deutschland 8,88 Tonnen und in den USA 14,95 Tonnen. Besonders im Bereich der Fortbewegung sind die Zahlen kritisch: Während bei einem Kurzstreckenflug zwischen 140 und 310 Kilogramm CO2 verbraucht werden, sind es bei einem Langstreckenflug wie beispielsweise einem Transatlantikflug sogar zwischen 3,5 und 5,5 Tonnen CO2. Bei einer Autofahrt mit einem durchschnittlichen Kleinwagen beträgt der CO2-Ausstoß bei einer Strecke von 100 Kilometern zirka 18 Kilogramm.
Diese Werte zeigen, dass ein allgemeines Umdenken erforderlich ist. Aufforstung spielt hierbei eine entscheidende Rolle. Schon das Pflanzen eines einzelnen Baumes wirkt sich positiv auf die globale CO2-Bilanz aus. So verarbeitet eine Buche im Jahr beispielsweise 12,5 Kilogramm CO2 – genug, um die eine oder andere Fahrt mit dem privaten PKW zu kompensieren.
Werde auch du Teil dieses bemerkenswerten Aufforstungsvorhabens und nutze die Gelegenheit, deine durchschnittlichen jährlichen CO2-Emmissionen zu kompensieren!
Nach Angaben der Weltbank wird der derzeitige weltweite Durchschnitt der CO2-Emmissionen pro Kopf auf 5 Tonnen pro Person und Jahr geschätzt. Eine unfassbar hohe Zahl! Genau deshalb ist die Aufforstung unserer Wälder und speziell des Amazonas Regenwaldes so wichtig. Denn ein heimischer Baum im Amazonas Regenwald alleine kann in nur 26 Jahren 150 kg CO2 binden.
Gemeinsam mit der Black Jaguar Foundation haben wir Spendenpakete ausgearbeitet, mit denen du einen sinnvollen und vor allem spürbaren Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel und zum Schutz der Biodiversität leisten kannst:
Rainforest-Buddy: mit nur 15 Euro im Monat können dank dir in einem Jahr 36 ortsübliche Bäume im Amazonas Regenwald gepflanzt werden.
Rainforest-Supporter: mit 30 Euro im Monat können in einem Jahr bereits 72 ortsübliche Bäume im Amazonas Regenwald gepflanzt werden.
Rainforest-Champion: mit 50 Euro im Monat können in einem Jahr unglaubliche 120 ortsübliche Bäume im Amazonas Regenwald gepflanzt werden.
Zusätzlich zu den vordefinierten Baumspendenpaketen gibt es auch noch die Möglichkeit eine größere Spende ab 500 Euro zu tätigen und somit mindestens 100 ortsübliche Bäume zu finanzieren. Während du mit den anderen Spendenpaketen mit der Übernahme einer monatlichen Patenschaft den größten Impact erreichst, bewirkst du bei dieser Option (Rainforest-Hero) auch mit einer einmaligen oder jährlichen Spende sehr viel.
Wenn auch du Teil dieses bemerkenswerten Aufforstungsvorhabens werden möchtest und deine durchschnittlichen jährlichen CO2-Emmissionen kompensieren möchtest, dann klicke hier: